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Springe
24. Jun. 2016 16:43 Uhr
Erste Lärmbeschwerde zum Schützenfest


ELDAGSEN. Schon vor dem offiziellen Start des Schützenfests ist eine Lärmbeschwerde bei der Stadt eingegangen: Ein Anwohner beklagte sich schriftlich darüber, dass beim Freischießen stets bis spät in die Nacht gefeiert werde: Daraus resultiert für einen Großteil der Ortschaft eine enorme Lärmbelästigung, da der Festplatz in der Ortsmitte liegt“, heißt es in einer Eingabe über den offiziellen „Mängelmelder“ auf der Seite der Stadt.

Der Anwohner verweist auf die in einer städtischen Satzung festgelegten Ruhezeiten: „Leider hält sich selbst die Stadt Springe (in Form des Ortsrats Eldagsen) nicht daran.“ Und erinnert an die erfolgreiche Klage, mit der Anlieger gegen das Bennigser Schützenfest vorgegangen waren – samt Aktenzeichen.

Die Stadt hat bereits reagiert – und klargestellt, dass die Ruhezeiten auch für das Freischießen gelten: Das sei sowohl den Schützen, als auch dem Ortsrat und dem Festwirt bekannt. Gleichwohl bereite es dem Schützenrat „erhebliche Schwierigkeiten, die im Ortsteil Stadt Eldagsen tief verwurzelte Traditionsveranstaltung in solcher Form zu verändern, dass die Lärmschutzvorschriften exakt eingehalten werden“, teilt die Stadt dem Anwohner mit. Und stellt auch klar: Eine Lärmbeschwerde, die Messungen oder einen Abbruch nötig machten, habe es bis heute noch nicht gegeben. Auf individuelle Einzelfall-Probleme habe man reagiert.

Schützen- und Ortsrat wollen laut Stadt jetzt mit dem Anwohner ins Gespräch kommen, um dessen Interessen berücksichtigen zu können.



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