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29. Jul. 2016 16:13 Uhr
Museum: Zurückhaltung des Bürgermeisters


SPRINGE. Den Streit um die künftige Ausrichtung und personelle Besetzung des Museums, die will Bürgermeister Christian Springfeld nicht kommentieren: „Da halte ich mich ganz bewusst zurück. „Ich hoffe auf gute Zusammenarbeit.“

Aber wie hält es denn die Stadt jetzt mit dem Museum? Immerhin hatte die Politik in den vergangenen Jahren massive Einsparungen vorgenommen – Stellen gestrichen, Zuschüsse gekürzt. Und damit bei den Ehrenamtlichen für Unmut gesorgt.

Springfeld will das zurückgefahrene Engagement der Stadt anders bewertet wissen: „Die Unterstützung ist eine hundertprozentig freiwillige Leistung“ – die nach wie vor nicht unerheblich ausfalle: „Wir stellen die Immobilie zur Verfügung und zahlen die Nebenkosten. Das ist ein großer Batzen.“ Denn die Flächen, die das Museum auf dem Burghof nutzt, sind groß und in guter Lage – neben dem Hauptgebäude gehört auch der benachbarte frühere Schuppen dazu. Gleichzeitig fehlen der Stadtverwaltung Büros – gerade erst wurde etwa der Sitzungssaal im Baudezernat Salzhaube umgebaut.

Wie berichtet, hatte es im Museumsverein geknatscht – auch, weil bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Versuch einiger Kritiker scheiterte, den designierten Vorstand um die schließlich doch gewählte Vorsitzende Heidi Dopheide per Kampfabstimmung zu stürzen.zett



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